8 Fehler vor und nach einer Haarglättung vermeiden
Autorin: Paris Liss Expertin
Eine Haarglättung kann ein sehr schönes Ergebnis liefern, doch bestimmte Fehler vor und nach der Anwendung können die Haltbarkeit verkürzen oder die Haarfaser schwächen.
1. Den Haarzustand nicht diagnostizieren
Die natürliche Struktur reicht nicht aus. Porosität, Elastizität, chemische Vorgeschichte und brüchige Bereiche müssen berücksichtigt werden.
2. Auf den Strähnentest verzichten
Mit dem Test lässt sich beobachten, wie das Haar auf Produkt und Wärme reagiert. Er ist bei blondiertem, gesträhntem oder geschädigtem Haar besonders wichtig.
3. Die Temperatur automatisch erhöhen
Mehr Hitze bedeutet nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Die Temperatur muss an die Widerstandskraft der Haarfaser angepasst werden.
4. Mit zu dicken Strähnen arbeiten
Eine ungleichmäßige Verteilung des Produkts und zu dicke Strähnen können ein uneinheitliches Ergebnis verursachen.
5. Das Herstellerprotokoll verändern
Einwirkzeit, Spülung, Trocknung und Anzahl der Glätteisendurchgänge variieren je nach Formel. Ein Protokoll darf nicht auf alle Produkte übertragen werden.
6. Zu schnell weitere chemische Behandlungen durchführen
Coloration, Blondierung und Haarglättung beanspruchen die Haarfaser. Zu kurze Abstände erhöhen das Risiko einer Sensibilisierung.
7. Eine ungeeignete Pflegeroutine verwenden
Zu aggressive Produkte oder zu häufige Haarwäschen können die Haltbarkeit und den Komfort der Längen beeinträchtigen.
8. Den Hitzeschutz vergessen
Auch nach einer Haarglättung müssen Föhn und Glätteisen kontrolliert verwendet werden. Ein geeigneter Hitzeschutz trägt dazu bei, die Haarfaser zu schonen.
FAQ
Was ist der schwerwiegendste Fehler?
Die Anwendung ohne vorherige Diagnose, insbesondere bei geschädigtem Haar.
Kann ein misslungenes Ergebnis sofort korrigiert werden?
Nicht immer. Beurteilen Sie zuerst den Haarzustand und vermeiden Sie es, sofort ein weiteres intensives Protokoll anzuwenden.